Meridiane durch Wissenschaft bestätigt

Seit Jahrhunderten hatten die alten Weisen und Heiler verschiedener Traditionen ein tiefes Verständnis des energetischen Körpers. In China, Indien, Japan und Tibet sowie in anderen Ländern, sprach man von Energiekanälen, Meridianen oder Nadis, an denen die Lebensenergie entlang fließt. Das Leben schien ein bioelektrisches und energieschwingendes Phänomen zu sein. Die Gesundheit hing von einem Energieausgleich ab. Leben existierte weil die Lebenskraft und Energie durch den Körper fließt und ihn zur Bewegung, Atmung, Nahrungsverdauung sowie zum Denken oder sogar Fühlen animiert.

Energiekanäle

Diese Lebenskraft auch Chi genannt, besteht aus zwei Arten von Kräften: Yin und Yang fließen entlang eines ausgeklügelten Netzwerks von Energiebahnen durch deinen Körper. Vor über 2000 Jahren wussten alte Kulturen von der Existenz dieser Energiekanäle. Sie wurden „Sen“ in Thailand, „Nadis“ in Indien, „Meridiane“, „Kanäle“ oder „Gefäße“ in China und Japan oder ebenfalls „Kanäle“ in Tibet genannt. In Indien, wo viele östliche Heilkünste entwickelt wurden, sprach man von 72.000 Nadis oder Energiebahnen.

Krankheit konnte entstehen wenn es in diesen Kanälen zu einer Blockade des Energieflusses kam. Eine Reihe von Heiltraditionen, einschließlich Akupunktur, Akupressur, Massage und Yoga, basieren auf dem Prinzip der Energiekanäle oder -bahnen, die als Meridiane oder Nadis bekannt sind und den gesamten Körper als umfassendes Netzwerk durchziehen. Es kann eigenartig aussehen mit unseren Energiekörpern zu arbeiten, da wir in der Regel nur Fleisch und Knochen kennen. Dennoch sind wir im Ursprung alle ein Energiefeld, welches in ein weiteres Energiefeld eingebettet ist.

Alle Körper sind in ihrer Natur elektromagnetisch und die Wissenschaft kann diese Frequenzen mit moderner Technik wie EKG’s oder Magnetresonanztomographie seit vielen Jahren messen. Zahlreiche Studien belegen, dass die Energiebahnen und -punkte Strom leiten, selbst wenn keine Nadeln verwendet werden. Bei der Massagetechnik Shiatsu werden solche energetischen Effekte ausgelöst. 

Ebenso Qigong, Tai Chi und die Figuren im Yoga, tragen zu einer Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit von Akupunkturpunkten bei. Doch die Wissenschaft hat bisher noch nie an die Existenz der Meridiane geglaubt.

Kürzlich bestätigten Wissenschaftler an der Seoul National University die Existenz der Meridiane, indem sie auf das „Primo-Gefäßsystem“ verwiesen. Sie sagten, dass dieses System ein wichtiger Teil des kardiovaskulären Systems ist. Zuvor hatte der nordkoreanische Wissenschaftler Kim Bong-Han vorgeschlagen, dass er schon in den frühen 1960er Jahren die Meridiane fand. Dr. Kim Bong-Han zeigte vor über 50 Jahren, dass röhrenförmige Strukturen existieren, die weder dem Blutgefäßsystem noch dem Lymphgefäßsystem zugeordnet werden können. Sie bilden ein dichtes Netzwerk, was sich frei im Körper ausbildet, aber dennoch teilweise den Verläufen von Nerven, Blut- und Lymphgefäßen folgt. Er glaubte, dass sie die traditionellen Meridian-Linien waren. Die Meridiane wurden ursprünglich nach seiner Forschung Bonghan Kanäle oder Kanäle genannt, aber jetzt ist die Existenz dieses Systems in verschiedenen Organen durch weitere Untersuchungen bestätigt worden.

Farbstoff sorgt für Sichtbarkeit

Die koreanischen Wissenschaftler studierten orientalische Medizin mit biophysikalischen Methoden, in dem sie mit einem speziellen Farbstoff die Meridiane einfärbten. Durch die Injektion des Farbstoffs auf Akupunkturpunkte, waren sie in der Lage dünne Linien zu sehen. Eine Färbung zeigte sich nicht an Stellen, wo keine Meridiane vorhanden sind. Die Forscher fanden heraus, dass die Meridian-Linien nicht auf die Haut beschränkt sind, sondern in der Tat ein konkretes Kanalsystem bilden, durch die Flüssigkeit fließt und das sich diese Flüssigkeit ansammelt um Stammzellen zu bilden.

Zuvor verwendeten Wissenschaftler eine Kombination von bildgebenden Verfahren und CT-Scans, um konzentrierte Punkte von mikrovaskulären Strukturen zu beobachten. Diese Strukturen entsprechen eindeutig der Karte von Akupunkturpunkten, die die chinesischen Energetiker in alten Zeiten geschaffen hatten.

Wie stehen Meridiane im Zusammenhang mit Gesundheit?

Unser Körper braucht Balance. Eine ausgewogene Strömung oder Energie ist förderlich für eine gute Gesundheit. Das ist die gleiche Art, wie wir unser Leben führen sollten. Balance ist von größter Bedeutung. Gerade genug Nahrung, Wasser und eine gesunde sowie ausgewogene Lebensweise. Wie Buddha sagte: „Mittelweg“ oder Mäßigung in allen Dingen. Wir können diese Harmonie und Balance im Leben wie die Balance zwischen dem Prinzip von Yin und Yang sehen. Diese weibliche und männliche Kraft liegt sich ausgewogen gegenüber und repräsentiert die katalysierten Energien des Universums.(...)

Quelle und mehr...GreenChakra

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